eine fantastische Welt, ...​

... die wir schützen müssen!​

Unser blauer Planet

Schon dieser Beiname führt uns vor Augen, von welcher Bedeutung die Weltmeere für die Erde und somit auch für uns sind. Sie sind das größte Ökosystem unseres Planeten – eine fantastische Welt, Heimat einer ungeahnten Artenvielfalt, Hauptnahrungsquelle für eine Milliarde Menschen und jedes für sich ein ganz eigener Kosmos.

Neben Überfischung, Gifteinleitungen und Unterwasserlärm zählen sogenannte Geisternetze zu den häufigsten Ursachen für die Dezimierung von Meerestier-Populationen.

Und ausgerechnet diese so wichtige Schatzkammer ist zunehmend gefährdet durch menschengemachte Bedrohungen. Weltweit töten schätzungsweise mehr als eine halbe Million Tonnen zurückgelassener oder verlorengegangener Fischernetze abertausende Meeressäuger, Seevögel, Fische und viele kleinere Organismen, die das Ökosystem aufrechterhalten. Die Lebewesen verenden qualvoll, weil sie sich in den Netzen verfangen oder Teile davon fressen.

Betroffen ist auch unsere Ostsee, das größte Brackwasser der Erde und Heimat des Schweinswals. Die mit durchschnittlich 1,40 Meter kleinste Art ihrer Gattung ist vom Aussterben bedroht.

Allein deshalb ist es höchste Zeit, zu handeln!

Fotocredit: Wolf Wichmann

Fotocredits: Wolf Wichmann

Die Geisternetz-Problematik zeigt viele böse Gesichter. Seit den 1960er Jahren aus
synthetischen Stoffen hergestellt, verrotten die Netze im Meer erst nach mehreren hundert Jahren, setzen als Mikroplastik bekannte Kleinstteile ab und nehmen zusätzliche Schadstoffe auf. Diese Partikel finden sich in den Mägen der Fische wieder. So gelangen Kunststoffe über die Nahrungskette letztendlich auch auf unsere Teller.

Fotocredit: Wolf Wichmann

Drei Jahrzehnte für den Meeresschutz

Ein Treibnetz vor Alaska, in das der Abenteurer, Dokumentarfilmer und Autor Rollo Gebhard und seine Frau Angelika während einer Weltumseglung geraten waren, hatte sie – im übertragenen Sinne – nie mehr losgelassen. 1991 gründete das Paar die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e. V. (GRD). Unter anderem sollte ihr Boykott-Aufruf gegen importierten Thunfisch zum Beitritt in das Internationale Kontrollprogramm für delfinsicher gefangenen Thunfisch (SAFE) führen. Schwerpunkt des Vereins war und ist aber auch der Kampf gegen Geisternetze. 2017, wenige Jahre nach dem Tod des Gründers, übernahm Schauspieler Sigmar Solbach den Vorsitz der Meeresschutzorganisation mit Sitz in München.

Seit Herbst 2019 arbeiten die GRD und die Tauchbasis Prora an einer beispiellosen Bergungsaktion namens FÜR MEER LEBEN in der Ostsee. Viele hundert Kilogramm Geisternetze, die sich größtenteils an den zahlreichen Wracks nahe Rügen verfangen haben, wurden seither geborgen. Ende Juli 2020 geht die Säuberungsaktion in die nächste Runde, erstmals mit Unterstützung des Forschungsschiffs GOOR II. Und dafür möchten auch wir uns stark machen!

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